Notizblog
Wenn ich so meinen Bauch betrachte, stelle ich fest, dass er während der vergangenen Jahre zunehmend einem Sixpack gleicht.
Nun muss sich nur noch die senkrechte Linie herausbilden.
Anruferin: '' Du Florian, ich werde am Samstag meinen Geburtstag feiern und wollte fragen ob Du da schon etwas vorhast.''
Florian (strahlt): '' Nein, ich habe Zeit.''
Anruferin: ''Oh prima, kann ich für den Tag dann meinen Hund bei Dir abgeben?''
Eine Bekannte von mir, die unter anderem dafür bekannt ist, dass sie Gemälde in Öl fertigt, welche teilweise abstrahierte Aktdarstellungen zeigen, hat ihre Bilder vor Kurzem öffentlich ausgestellt.
Dafür hatte sie einen Clubbesitzer angesprochen, der die Bilder nun an seinen Clubwänden aufhängte. Für den Fall, dass Gäste daraufhin Kaufinteresse zeigten, hatte sie den Gemälden Preisangaben hinzugefügt.
Nun rief sie mich erfreut an, da der Club sich gemeldet hatte und mitteilte, dass bereits einige Bilder Abnehmer gefunden hätten und sie daher bitte einmal vorbeikommen solle. Sofort sprangen wir in Aktion bzw. ins Auto und fuhren in den Club, wo ihr bis zu unserem Eintreffen sogar noch weitere Gemälde abgenommen worden waren.
Leider aber nicht von kunstinteressierten Kunden, wie man uns wissen ließ, sondern vom Clubbesitzer selbst, nachdem sich einige Gäste über die expliziten Darstellungen beschwert hätten.
Man bedaure, wenn es am Telefon anders geklungen hätte, die Gemälde stünden nun jedenfalls hinten bei den Getränken zum Abholen bereit.
Nicht aufgrund zunehmenden US-amerikanischen Einflusses, der herumstreunende
Harry Potters heute Abend dazu bewegt, mich an der Haustür anzubrüllen um mich vor eine gustatorische Wahl zu stellen, bin ich zerknirscht.
Nein, vielmehr liegt es daran, dass die Kinder und die im Dickicht verharrenden Muttis mich davon abhalten, dass ich eigentlich um diese Uhrzeit bereits in Unterhose vor dem Computer sitze und Weblogs durchbrowse.
Im Übrigen:

Chapeau, die schmeckt tatsächlich zum Kotzen.
Auch heute morgen ergriff mich wieder dieser furchtbare Gedanke, als ich schlaftrunken, die Augenlider noch auf Halbmast, im Badezimmer stand.
Ich könnte jetzt versehentlich anstelle der Zahnbürste meinen Nassrasierer in die Finger bekommen und in einer unbedachten Bewegung das Zahnfleisch oberhalb meiner Schneidezähne herausschaben.
Das wäre dann wahrlich kein guter Start in den Tag.
Mein studierender Bruder hat sich zur Aufbesserung seiner finanziellen Situation um einen Hilfsjob beworben, in dem er für wenige Stunden einer stumpfen Tätigkeit hätte nachgehen sollen.
Auf seine Bewerbung erhielt er jedoch die Antwort, dass man jemand geeigneteren für diese Arbeit gefunden hätte.
Seither grübeln wir, was das für eine Person sein muss, die jenes Prädikat verdient trägt und ob der Personalchef sich traut, seinen Eindruck auch vor diesem Menschen zu äußern.
was in diesem Paket steckt,

der darf es gern behalten.
''
fL0riaN, ich habe nun bei den Kollegen für Deinen Geburtstag gesammelt. Was wünscht Du Dir denn nun von uns?''
''Och.., ich hätte ganz gerne einen Gutschein von
Habitat.''
''Findest Du das nicht ein wenig überzogen? Ich hatte mir schließlich auch nur einen Gutschein für IKEA gewünscht.''
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''Tja, leider haben Sie nur noch einen Tag zu leben,'' sagte mir diese Woche mein Arzt.
''Glücklicherweise zeigen mir ihre Röntgenbilder aber noch nicht, welcher Tag das sein wird.''
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Bei Kassenpatienten reicht es eben nur für Kalauer.
Meine Kollegin knallt den Hörer auf den Apparat.
''Das gibt's doch gar nicht! Der Kunde hat mich eben angeschrien und 'arrogante Scheißkuh' genannt!''
''Pah, wie kann der Spinner so was behaupten'', wird sie getröstet, ''der kennt Dich doch gar nicht.''
Nun bilden wir daraus lieber nicht den Umkehrschluss...